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Wie Pilze aus der Erde

© Adrian Osswald (bitte "zum Geleit" lesen)

 Ich habe einen Traum, der nach Erfüllung drängt. Ich weiss, er wird ‚die’ Welt nicht verändern, aber meine Welt und die Welt derjenigen, welche ihn mitträumen und ihn zur Erfüllung bringen werden. Ich werde meinen Traum wohl nicht in Erfüllung gehen sehen in unserer materiellen Welt. Das wird mich aber nicht davon abhalten, diejenigen Schritte darauf hin zu tun, welche ich tun kann.

Ich sehe Orte der Kraft, kleinere und grössere, aus dem Nichts heraus entstehen, wie Pilze im Herbst durch die Erde hervorbrechen. Ich sehe, wie sich kleinere und grössere Gruppen gleichgesinnter Menschen finden und unabhängig voneinander Schamanismus praktizieren und gegenseitig voneinander lernen. Ich erkenne, dass es wichtig ist, dass diese Gruppen selbstständig wachsen können, denn wir sind nie alle zur gleichen Zeit gleich weit.

Schamanentum ist lebendig geworden bei uns. Die Fruchtkörper spriessen mancherorts hervor. Vergessen wir nicht, von den Pilzen zu lernen. Die unterirdischen, die nicht sichtbaren, die inoffiziellen Verbindungen ermöglichen das Entstehen der Fruchtkörper. Verbände, Interessensgruppen oder Stiftungen können solche Fruchtkörper sein. Sie ersetzen aber weder die anderen kleineren und grösseren Fruchtkörper, noch sind sie das Myzel.

Das Myzel im neuen, europäischen Schamanentum ist die persönliche Verbindung der einzelnen Gruppen, oder vielmehr einzelner Menschen untereinander.

Ich habe erkannt, dass es einfach sinnlos ist, die Unterschiede zu betonen. Nicht jeder Pilz ist ein Champignon. Diese Erkenntnis mag mir dabei helfen, zu erkennen, was ich selbst für eine Frucht bin. Sie wird mir auch helfen, mit dem zufrieden zu sein, was ich bin.
Der eigentliche Pilz ist aber nicht der Fruchtkörper, sondern das Myzel. Und an diesem Schamanentum-Myzel kann jede und jeder arbeiten, an seinem Ort, in seiner Art und vor allem: im persönlichen Kennenlernen anderer ähnlich gesinnter Menschen. Daher sind Treffen so wichtig, kleine oder grosse, lang andauernde oder auch nur kurze.

Ich werde nun meinen Weg gehen. In diesem Herbst habe ich mich entschlossen, diese Verpflichtung meines Schamanentums einzugehen und anzunehmen. Ich werde lehren, was ich weiss, ich werde tun, was ich kann, ich werde geben, was ich geben kann. Und ich werde dankbar sein für alles, was ich dafür von jedem und jeder Einzelnen bekommen kann, welche oder welcher mir auf diesem Weg irgendwie hilft. Denn der Weg, den ich angefangen habe zu gehen, gehe ich nicht nur für mich. Und das, was sichtbar werden wird, ist nur ein Pilz unter hoffentlich vielen. Er ist genau so wichtig wie die Übrigen.

 

Oktober 2006 



Umgesetzte Vision eines mir ans Herz gewachsenen Menschen



Hallo,

offensichtlich bin ich ein miserabler Künstler, wenn ich den Sinn eines Bildes erklären muss.  
Also, die Leuts und Wesen aussenrum symbolisieren die Begleiter und Kräfte die Scharlaman auf seinen Weg geholfen haben und ihm sicher auch weiterhin helfen werden.
Der komische Kauz in der Mitte ist Scharlaman, der eine Vision entwickelt hat, die ich mal nicht mit Pilzen dargestellt habe, sondern eher energetisch sehen wollte.
Um seine Vision in eine Realität zu verwandeln, muss der Scharlavisionär seine Vision in die Welt hinausstrahlen (nix mit Heiligenschein - nur Energie und die steht entgegen der Kirchlichen Prägung nicht nur Heiligen zur Verfügung).
Wenn er das tut dann wird er vielerorts den Geist seiner Vision verstreuen und auch z.t. Gehör finden. Dies sind die kleinen Scharlamane in dem Bild, die getragen durch die Scharlamanische Energie die Vision verwirklichen werden.
Eigentlich ganz simpel und nicht die Bohne heilig ausser evtl. für den, dem diese Vision heilig sein könnte.

Peter